Die Serie Pixel_Maus untersucht die Schnittstelle von menschlicher Setzung und maschineller Logik in einer bewusst reduzierten visuellen Form.
Grundlage ist ein festes Raster von 31 × 31 Pixeln. Diese Begrenzung erzeugt eine eigenständige Bildsprache zwischen früher Pixel-Ästhetik und gegenwärtigen digitalen Ordnungen – präzise konstruiert und klar strukturiert.
Ausgangspunkt ist eine zeichnerische Setzung, die in einem mehrstufigen Verfahren weitergeführt wird: von der Skizze über algorithmische Transformationen bis hin zu gezielten manuellen Eingriffen und deren Rückführung ins System.
Die Bildentwicklung verläuft dabei zirkulär. Eingriffe werden nicht abgeschlossen, sondern kontinuierlich aufgenommen, verändert und neu organisiert.
Der Druck auf Leinwand markiert keinen Endpunkt, sondern einen Zwischenzustand innerhalb dieses Prozesses. Digitale Versionen werden parallel weitergeführt und in zeitbasierte Formen überführt.
So entstehen Arbeiten, die sich nicht auf ein statisches Bild reduzieren lassen, sondern als strukturierte Systeme zwischen Fixierung und Bewegung existieren.
Pixel_Maus beschreibt damit kein Motiv, sondern eine operative Logik, in der sich Entscheidungen und Prozesse fortlaufend gegenseitig bedingen.
Pixel_Maus Beschreibung